Wann sage ich als Coach im Wettkampf was? Sollte ich taktische Vorgaben machen, oder doch lieber technische Tipps geben? Wieviel Motivation ist sinnvoll? Coaching im Wettkampf ist komplex und fester Bestandteil im Tischtennissport. Ein Zeitfenster von 60 Sekunden bietet Trainern und Athleten die Möglichkeit zum Austausch. Nicht selten wird das Wettkampfgeschehen dadurch beeinflusst – im besten Falle positiv.
Die interaktiven Zusammenkünfte finden im Tischtennis unter enormem Zeitdruck statt und erfordern insbesondere in knappen Spielmomenten eine hohe sozial-kommunikative Kompetenz. Um diese zu erweitern, erforscht das Projekt Research and Education in Competition Coaching (kurz: re:cc) der Universität Hildesheim diese wettkampfspezifischen Interaktionen, zu denen bisher nur wenige wissenschaftliche Befunde vorliegen.
Der Bayerische Tischtennis-Verband unterstützt das Projekt und bittet Trainerinnen und Trainer aller Lizenz-Stufen aus dem BYTTV um Teilnahme an einer rund 15-minütigen anonymen Umfrage (https://ww3.unipark.de/uc/wettkampfcoaching_tischtennis/).
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Ziel ist es, tischtennisspezifische Erkenntnisse über das Wettkampfcoaching zu gewinnen und diese in die Ausbildung von Trainerinnen und Trainern zu transferieren. Projektmitarbeiter Lennart Wehking, selbst langjähriger A-Lizenz-Trainer und Dozent in der A-Lizenz-Ausbildung, ist überzeugt: „Die optimale Gestaltung dieser Interaktion kann auf allen Niveaustufen durchaus eine entscheidende Leistungsreserve sein. Wir möchten mit der Studie einen Beitrag leisten, um die kommunikative Kompetenz von Trainerinnen und Trainern in diesem Bereich zu fördern.